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11.01.2021, 12:53 Uhr
Corona-Update: Manfred Behrens informiert

Corona hält Deutschland und die Welt auch im neuen Jahr weiter fest im Griff – die Anzahl der Neuinfektionen ist fortlaufend hoch und mutierte Varianten des Virus sorgen für weitere Infektionen. Der Lockdown wird daher ab heute durch zusätzliche Schutzmaßnahmen erweitert und verlängert – dies geht aus den Beratungen der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten hervor. Die neuen Änderungen treten mit der überarbeiteten Verordnung in Sachsen-Anhalt ab heute in Kraft.

Foto: CDU

Die ursprünglich bis zum 10. Januar befristeten Lockdown-Maßnahmen werden nach den erneuten Beratungen zwischen Bund und Länder bis zum 31. Januar verlängert. Die Kontaktbeschränkungen werden im Zuge dessen noch einmal verschärft. So ist es bis Ende Januar nur noch möglich, dass Treffen des eigenen Hausstandes mit maximal einer weiteren Person zulässig sind. Im Vergleich zur letzten Verordnung werden Kinder bei den neuen Regeln nicht mehr ausgeklammert. 

Darüber hinaus tritt ab dem 11. Januar eine mögliche Einschränkung des individuellen Bewegungsradius in Kraft. Sofern in einer Region oder einem Landkreis die 7-Tage-Inzidenz auf über 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner steigt, kann der Bewegungsradius auf 15 km um die eigene Gemeinde eingeschränkt werden. Dringende Angelegenheiten wie Arztbesuche oder der Weg zur täglichen Arbeitsstätte können in diesem Fall für Ausnahmen sorgen. Arbeitgeber sind dringend dazu aufgerufen die Möglichkeiten des Home-Office in anwendbaren Geschäftsbereichen zu praktizieren. 

Vom 11. Bis zum 31. Januar findet für alle Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt Distanzunterricht statt. Einzige Ausnahme hierbei liegt in Abschlussklassen, welche in überschaubaren Gruppen weiterhin den Präsenzunterricht absolvieren. Analog ist dies auf Abschlussklassen an berufsbildenden Schulen zu übertragen. 

Innerhalb der planmäßigen Unterrichts- und Schulöffnungszeiten wird ein Betreuungsangebot für Kinder mit Anspruch auf Notbetreuung eingerichtet. Des Weiteren bleiben die aktuellen Regelungen für die Notbetreuung bestehen. Eltern die ihre Kinder hinsichtlich der Einschränkungen zuhause betreuen müssen, sollen zehn weitere Tage Anspruch auf Kinderkrankengeld pro Elternteil erhalten.