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08.08.2020, 09:11 Uhr
Besuch im „Wald der Zukunft – Hohes Holz“

Zu einer Fachexkursion zur Entwicklung des Waldgebietes „Hohes Holz“ in Neindorf habe ich mich in dieser Woche mit dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Uwe Feiler, dem Landrat des Landkreises Börde, Martin Stichnoth, dem Landtagsabgeordneten Guido Heuer und Vertretern der Forstverwaltung getroffen.

Foto: Büro Manfred Behrens

Die Fachexkursion startete in der Hubertushöhe im Hohen Holz mit einem Fachvortrag der Forstverwaltung des Landkreises Börde. Hierbei wurden die größten Herausforderungen für das etwa 731 Hektar große kommunale Forstrevier vorgestellt. Insbesondere die Klimaveränderungen der letzten Jahre machen dem Wald zu schaffen. Daher ist das gemeinsame Ziel eine Naturverjüngung und ein aktiver Waldbau, welche eine Stärkung der örtlichen Biodiversität hervorbringen. 

Ich begrüße das Vorhaben ausdrücklich und freue mich sehr über die Unterstützung aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium. Mein Bundestagskollege Uwe Feiler, Staatssekretär im BMEL, sieht große Chancen und Möglichkeiten in der Gestaltung des Hohen Holzes zu einem Erholungs- und Rückzugsort und das Waldgebiet insgesamt als attraktiven Bildungsort. 

Uwe Feiler stellte in diesem Zusammenhang aktuelle Vorhaben aus dem Ministerium vor, welche die Förderung des kommunalen Waldes begünstigen. Das nachhaltige Bauen mit der Ressource Holz soll stärker in den Fokus gestellt werden. Zudem möchte das Ministerium Vereinfachungen bei der Regelung von Waldbeständen schaffen. Demnach sollen Jäger und Waldbesitzer aufgrund ihrer Kenntnisse vor Ort stärkere Handlungsspielräume bekommen und behördliches Eingreifen nur dann erfolgen, wenn es Probleme gibt.

 

Das Revier „Hohes Holz“ ist für mich im Zusammenspiel mit der Hubertushöhe ein wichtiger Bestandteil der Natur- und Tourismusregion Oschersleben. Gemeinsam mit dem Bundesministerium und dem Landkreis Börde möchte ich gerne dazu beitragen, dass das „Hohe Holz“ aus forstwirtschaftlicher und touristischer Perspektive adäquat weiterentwickelt werden kann. 

Bedanken möchte ich mich bei allen Beteiligten für die reibungslose Organisation und den spannenden Ablauf der Exkursion.