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02.03.2020, 10:08 Uhr
Gesprächstermin im Jobcenter Haldensleben

Zu einem Gesprächstermin mit dem Geschäftsführer des Jobcenter Börde, Marco Gravert, fuhr ich am Dienstag mit meinem wissenschaftlichen Mitarbeiter nach Haldensleben. Gegenstand der Beratungen waren unter anderem die Arbeitsmarktsituation im Landkreis Börde und gesetzliche Normierungen aus dem SGB II.


(v.l.n.r. Marco Gravert, Geschäftsführer Jobcenter Börde; Manfred Behrens MdB; Alexander Otto, wissenschaftlicher Mitarbeiter Manfred Behrens MdB)

Am 01. März 2020 tritt das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft, welches fortan den Arbeitsmarktzugang für qualifizierte Fachkräfte aus Staaten außerhalb der Europäischen Union regelt. Das Ziel der Bundesregierung ist es, den Prozess der Zuwanderung nach Deutschland gezielter ablaufen zu lassen. Fachkräfte aus dem Ausland sollen künftig in Deutschland arbeiten können, wenn sie neben einem Arbeitsvertrag auch eine entsprechende anerkannte Qualifikation vorweisen können. Im Gespräch mit Herrn Gravert hat sich schnell herausgestellt, dass nach wie vor das Thema Sprachkenntnisse die größte Hürde für den deutschen Arbeitsmarkt darstellt. 

 

Von Seiten des Jobcenters nehme ich Anregungen im Bereich SGB II mit nach Berlin. Um die täglichen Aufgaben und neuen Herausforderungen auch zukünftig reibungslos erledigen zu können, sollten einige Vereinfachungen für das Tagesgeschäft durch das Arbeitsministerium vorgenommen werden. 

 

Als Chance sehe ich das Teilhabechancengesetz (§ 16i im SGB II). Dieses ermöglicht in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und staatlichen Zuschüssen eine bessere Teilhabe am Arbeitsmarkt und die Schaffung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsverhältnisse.