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12.12.2019, 12:14 Uhr
Austauschschüler aus den USA in Colbitz
Seit September lebt der 16-jährige Reese Johnston aus Luisville für ein Jahr bei Familie Hansen in Colbitz und besucht das Kurfürst-Gymnasium in Wolmirstedt. Gefördert wird der Austausch durch das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP), welches vom Bundestag und dem US-Kongress gefördert wird.  

Rees Johnston liebt den „american way of life“. Am liebsten isst er Fastfood und Marshmallows und interessiert sich sehr für Computer. Doch der größte Unterschied  zu seinem Umfeld in den USA liegt im ländlichen Leben. In den USA lebt er in Luisville, der größten Stadt im amerikanischen Bundesstaat Kentucky mit knapp 800.000 Einwohnern. Seine Gastfamilie lebt hingegen auf einem großen Bauernhof mit zahlreichen Tieren. So gehört es auch zu seinen Aufgaben Laub zu harken und die Tiere zu versorgen. Auch Verständigungsprobleme gehören bald der Vergangenheit an. So berichtet Rees Gastvater Marco Hansen: „Wir versuchen ihm zu helfen, indem wir regelmäßig nach dem Essen Vokabeln abfragen. Im Gegenzug hilft er unserem Sohn, sein Englisch zu verbessern.“

 

Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm, welches mit einem Stipendium verbunden ist, gibt es bereits seit 1983. Über 27.000 junge Leute konnten damit gefördert werden. Ich selbst hatte bislang zehn Patenkinder. Dieser

Jugendaustausch liegt mir sehr am Herzen, da es jungen Menschen aus meiner Heimat ermöglicht, ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln und gleichzeitig die Freundschaft zwischen Deutschland und den USA auf persönlicher Ebene zu festigen.

 

Ich freue mich sehr, dass mein „Austauschpatenkind“ ein gutes und lehrreiches Jahr in Deutschland verleben wird. Zudem habe ich die gesamte Familie Hansen zu einem Besuch in den Deutschen Bundestag nach Berlin eingeladen.