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26.08.2019, 13:57 Uhr
A14 weiterhin im Zeitplan
In der vergangenen Woche habe ich mich gemeinsam mit Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, über den aktuellen Umsetzungsstand des 8,5 Kilometer langen Teilstücks der A14 bis Dolle informiert. Während der vor Ort Inaugenscheinnahme der Baustelle wurden wir fachlich von Uwe Langkammer, Präsident der Landesstraßenbaubehörde, und Bauleiter Steffen Kauert begleitet. 

Von Beginn an wurde nachweislich dargelegt, dass alle Baumaßnahmen des insgesamt 72 Millionen Euro teuren Abschnitts planmäßig verlaufen und bisher keine Verzögerungen vorliegen. Mit den Bauarbeiten wurde Mitte 2017 begonnen.

Die Arbeiten an der Tragschicht, der Entwässerung und den fünf Brückenbauwerken sind bereits abgeschlossen. Derzeit steht das Aufbringen der Betondecke im Fokus des Baufortschritts. Auch der Umweltschutz fand bei der Planung Anwendung. So sind zwei der 5 Brückenbauwerke begrünt, um Wege der Wildtiere nicht zu unterbrechen. 

Auch zukünftig werden die Arbeiten am insgesamt 155 Kilometer langen Projekt nicht ruhen. Mit dem nächsten 14,8 Kilometer langen Bauabschnitt von der Anschlussstelle Tangerhütte bis Lüderitz wäre die A14 ab Wolmirstedt auf einer Strecke von circa 30 Kilometern befahrbar.  

Mit der Fertigstellung des Abschnittes bis nach Dolle könnte sich die Situation auch für Colbitz endlich entscheidend verbessern. Bislang wird die neue Trasse nur mäßig befahren, weil die Verkehrsteilnehmer kaum Zeiteinsparung merken. Das dürfte sich aber bei durchgängiger Befahrbarkeit bis zur Anschlussstelle Tangerhütte ändern. Besonders der Schwerlastverkehr ist für beide Orte nach wie vor ein großes Problem.

Ich danke allen Beteiligten für Ihren Einsatz und Engagement und bin mehr als zuversichtlich, dass der Lückenschluss wie geplant bis 2025 gelingt und so eine wichtige Verkehrstrasse für Mitteldeutschland entsteht.