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28.02.2018, 16:11 Uhr
CDU-Bundestagsabgeordnete gründen Arbeitsgemeinschaft Elbe neu
Manfred Behrens gehört der ARGE weiter an
Seit 2006 existiert in der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag die Arbeitsgemeinschaft Elbe. Nun wurde die ARGE – wie zu Beginn einer Legislaturperiode üblich – neu gegründet.
Der scheidende Vorsitzende der ARGE Elbe Jürgen Klimke (l.) und sein Nachfolger Christoph de Vries, MdB (2.v.l.). Rechts im Bild: Manfred Behrens

Auch Manfred Behrens gehört der Gruppe weiterhin an. „Als Abgeordneter eines Wahlkreises, der von der Elbe in die Landkreise Börde und Jerichower Land geteilt wird, ist die Mitgliedschaft selbstverständlich. Sowohl in Sachen Hochwasserschutz, als auch bei kulturellen oder Tourismusfragen ist es unerlässlich, dass sich die Elbeanrainer von Cuxhaven bis Bad Schandau untereinander austauschen. Auch die Erhaltung des Naturraums und die Förderung des Zusammenwachsens der Elbregion sind gemeinsame Ansinnen, die wir als Arbeitsgemeinschaft koordinieren und verfolgen werden.“

Für besonders wichtig erachten sowohl Manfred Behrens als auch sein sächsischer Kollege Marian Wendt (Landkreis Nordsachsen) die Stärkung der gemeinsamen kulturellen Identität in der Elbregion. „Bestehende kulturelle Angebote sollen besser miteinander vernetzt werden“, findet Marian Wendt. Demnach sollten Kulturveranstaltungen an wechselnden Orten unterstützt werden.

Außerdem sei es erklärtes Ziel, die Tourismusregion regional und überregional zu stärken, „auch indem die Bedingungen für Flusskreuzfahrten und Sportbootschifffahrt verbessert werden“, ergänzte Manfred Behrens.

Ziele der ARGE ELBE sind u.a. die Förderung des Zusammenwachsens des Elbareals zu einer gemeinsamen Wirtschafts-, Tourismus- und Kulturregion Elbe. Hierbei stehen Gespräche mit Vertretern der Bundesregierung  und Vorortsbesuche z.B. in Hamburg, Dresden, Magdeburg oder Prag im Fokus der Aktivitäten. Als wichtigster Ansprechpartner bezüglich allen elbpolitischen Fragen, wird die ARGE ELBE von der Bundesregierung in die Verhandlungen mit einbezogen. So gelang es in der letzten Legislaturperiode einen Antrag zur Elbregion im Bundestag zu verabschieden, der einheitliche Maßstäbe beim Hochwasserschutz, Baumaßnahmen zur Sohlestabilisierung und zur Verbesserung der Schiffbarkeit sowie Maßnahmen zum Bekanntmachen der Tourismusregion Elbe (Elbtourismus) fordert.