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Neuigkeiten
31.03.2021, 13:06 Uhr
BMVI fördert drei KI-Mobilitätsprojekte mit über 11 Millionen Euro

Zwei Vorstudien und ein Reallabor haben kürzlich von Bundesminister Andreas Scheuer eine Förderung in Höhe von insgesamt über 11 Millionen Euro für KI-Mobilitätsprojekte erhalten.

Foto: BMVI

Die vom BMVI geförderten Studien und Projekte verbessern die medizinische Versorgung im ländlichen Raum, überwachen mit modernster Sensorik den Zustand unserer Infrastruktur und ermöglichen mit intelligenten Algorithmen ganzjährig hochautomatisierte Ridesharing-Dienste. Sie zeigen: Neue Mobilität ist intelligent, vernetzt und auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet. Im Zusammenspiel mit Künstlicher Intelligenz wird künstliche Intelligenz unser Leben erleichtern und verbessern.

Im Mittelpunkt vom ersten Projekt, AI-Rescue, stehen die Entwicklung einer Simulation als Demonstrator für den Einsatz von KI im Rettungswesen am Beispiel der “Modellregion Gesundheit Lausitz” sowie die Analyse der gegenwärtigen politischen, ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Im Vorhaben werden konkrete Potenziale der für eine Verbesserung von Mobilitätsaspekten der Rettungskette durch KI identifiziert.

Das Ziel des zweiten Projektes, AK-KII (Adaptive Karten für KI-basierte Infrastrukturüberwachung), ist es, den Stand der Sensortechnik zu erheben, interdisziplinäre Kompetenzen zur KI-basierten Infrastrukturüberwachung für hochautomatisierte Mobilität zu bündeln und konkrete Forschungsfragen für ein Verbundvorhaben zu identifizieren. Ziel ist es weiterhin, exemplarisch die kontinuierliche, zerstörungsfreie und automatisch dokumentierte Infrastrukturüberwachung zu demonstrieren.

Mit dem dritten neuen Projekt KelRide wird das autonome Fahren im Landkreis Kelheim weiterentwickelt. Durch eine in den ÖPNV eingebundene gemischte Flotte von hochautomatisierten und konventionellen Shuttles sollen Passagiere im Betriebsgebiet befördert werden. Ziel des KelRide-Projekts ist die Einführung eines autonomen On-Demand Ride-Pooling-Dienstes, der direkt in das öffentliche Verkehrsnetz integriert wird und unter allen Wetterbedingungen betrieben werden kann. Dazu wird ein bedarfsgerechter Ridepooling-Dienst für den Landkreis etabliert, der mit elektrischen und hochautomatisierten Shuttles arbeitet. Der Dienst wird Teil des ÖPNV im Landkreis Kelheim und auf einer Plattform betrieben, die die branchenführenden Technologien und Erfahrungen der Konsortialpartner in den Bereichen autonome Fahrzeuge, Flottenmanagement und On-Demand Mobilität in einer modernen Mobilitätslösung integriert.

Als Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur freue ich mich über die Modellprojekte, welche sich vor allem mit der digitalen Zukunft des ländlichen Raumes befassen. Bei den drei Projekten erkenne ich viele strukturelle Parallelen zur Börde oder dem Jerichower Land. Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse und daraus resultierende Chancen zur Anwendung auch in Sachsen-Anhalt.