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20.02.2020, 00:00 Uhr
Möglichkeiten der BULE-Förderung für die Stadt Genthin
Das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft getragen und zielt darauf ab, den ländlichen Raum zu stärken und zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in Stadt und Land beizutragen. In diesem Zusammenhang werden in regelmäßigen Abständen Bekanntmachungen veröffentlicht, welche verschiedene Fördermöglichkeiten für Ideen, Projekte und Konzepte im ländlichen Raum vorsehen.
Foto Manfred Behrens v.l.n.r. Carola Elsner, Mitarbeiterin Stadtverwaltung Genthin; Manfred Behrens MdB; Matthias Günther, Bürgermeister Stadt Genthin; Alexander Otto, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Büro Manfred Behrens MdB
Die aktuellen Fördermöglichkeiten habe ich heute dem Bürgermeister der Stadt Genthin, Herrn Matthias Günther, während eines Arbeitsbesuchs vorgestellt. Für die Stadt Genthin eröffnet sich demnach die Möglichkeit, einen Projektantrag für das BULE-Projekt „LandVersorgt“ zu erarbeiten, welches Projektvorhaben unterstützt, die auf multifunktionale Nahversorgung im ländlichen Raum oder auch auf Nahversorgung und digitale Zukunft abzielt. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, im Rahmen der BULE-Förderung eine wissenschaftliche Untersuchung zum ehrenamtlichen Engagement in ländlichen Räumen zu erarbeiten.  
 
Als Bundestagsabgeordneten für eine zumeist ländliche Region freut es mich sehr, dass das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vor allem ländliche Gemeinden und Kommunen mit dieser Förderung unterstützt. Auch im Hinblick auf prekäre Haushaltslagen, wie wir sie leider bei vielen Gemeinden in Sachsen-Anhalt vorfinden, ermöglicht BULE eine nahezu vollständige Förderung ohne signifikante Eigenbeteiligung.
 
Innovative Projekte und Konzepte der Nahversorgung unter der Überschrift „LandVersorgt“ werden mit bis zu 80.000 Euro unterstützt. Für die wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema „Ehrenamtliches Engagement in ländlichen Räumen“ stehen sogar Mittel von bis zu 300.000 Euro abrufbereit. Anträge zum Modellvorhaben sind bei der zuständigen Koordinierungsstelle, dem Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung, bis zum 31.03.2020 möglich.