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19.06.2018, 00:00 Uhr
Am 20. Juni 2018 jährt sich der Gedenktag für Opfer von Flucht und Vertreibung
 Seit dem Jahre 2015 wird jährlich am 20. Juni der Opfer von Flucht und Vertreibung gedacht. Dieser Gedenktag wurde am 27. August 2014 von der Bundesregierung beschlossen.

Flucht und Vertreibung sind Teil der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und bedeuten für die Betroffenen großes Leid. Die Bundesregierung unterstützt insbesondere die historische Aufarbeitung der Vertreibung der europäischen Juden und die Erinnerung und das Gedenken an die Opfer. 

 

Dr. Fabritius zu Gast in der Sitzung der Arbeitsgruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten (4. v.l.)
Die Gedenkveranstaltung findet am 20. Juni 2018 im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums in Berlin statt. Neben der Begrüßung durch den Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat Horst Seehofer und der Ansprache von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel wird der Beauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten der Bundesregierung und Präsident des Bundes der Vertriebenen e. V. Dr. Bernd Fabritius das Schlusswort halten. Dr. Fabritius ist zentraler Ansprechpartner für Spätaussiedler, nationale Minderheiten und Heimatverbliebene und ist unter anderem verantwortlich für die Informationsarbeit im In- und Ausland.

Zu Gast in der Arbeitsgruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten im Deutschen Bundestag, welcher ich seit 2009 angehöre, sprach Dr. Fabritius über seine Arbeit als Beauftragter der Bundesregierung. Er berichtete über das geplante Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum zu Flucht und Vertreibung, welches nach umfangreichen Umbauarbeiten im Deutschlandhaus Berlin eingerichtet wird. Die Eröffnung der durch die Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung konzipierten Dauerausstellung ist für 2020 geplant. Dr. Fabritius betonte außerdem den Erhalt der Heimatstuben und die Vernetzung der regionalen Museen.