Neuigkeiten

22.06.2017, 00:00 Uhr
Gedenkstunde für die Opfer von Flucht und Vertreibung
Am 20.Juni, dem Weltflüchtlingstag, gedenkt die Bundesregierung den Opfern von Flucht und Vertreibung. Im Mittelpunkt stehen die nach 1945 vertriebenen Deutschen aber auch die Millionen Flüchtlinge, die seither ihre Heimat verlassen mussten. An der diesjährigen gemeinsamen Gedenkstunde nahm ich als Mitglied der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU Fraktion des Deutschen Bundestages teil. 
Die Gedenkstunde für die Opfer von Flucht und Vertreibung im Deutschen Historischen Museum mit musikalischer Begleitung durch das Kammerorchester der Initiative „Bridges – Musik verbindet“.
Im Deutschen Historischen Museum hielt der Bundesinnenminister Thomas de Maiziére die Begrüßungsansprache. Dabei betonte er, wie wichtig es sei, an die Folgen von Krieg und Vertreibung durch Gespräche mit Zeitzeugen zu erinnern. Der rumänische Präsident Klaus Johannis sprach sich in seiner Rede dafür aus, Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und sich den heutigen Flüchtlingen gegenüber solidarisch zu verhalten. Der Präsident des Bundes der Vertriebenen, Bernd Fabritius wies darauf hin, dass jeder, der gezwungen ist, seine Heimat zu verlassen, ein Opfer von Vertreibung ist damals wie heute. All diesen Menschen gilt unser Mitgefühl und unser Respekt. 
Die Gedenkstunde wird in Deutschland in Anlehnung an den Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen begangen und mit dem Gedenken an die Vertriebenen erweitert.