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17.05.2017, 00:00 Uhr
Prüfung der Brückenerneuerung am Elbe-Havel-Kanal bei Güsen veranlasst
Das Bundesverkehrsstraßenprojekt Deutsche Einheit Nummer 17 sieht vor, den Elbe-Havel-Kanal auszubauen. Damit wird der Kanal für die höheren Belastungen des Verkehrs von Europaschiffen und vor allem für einen uneingeschränkten Begegnungsverkehr für Großmotorschiffe und Schubverbände verkehrstauglich. Eine Wasserstraßenverbindung vom Rhein bis nach Berlin wird ermöglicht. Bestandteil des Projektes sind ebenfalls Brückenersatzbauten. Der Elbe-Havel-Kanal ist im Bereich der Eisenbahnbrücke Güsen nicht verbreitert worden. Hier führt eine über 60 Jahre alte Eisenbahnbrücke eine eingleisige, nicht elektrifizierte Eisenbahnstrecke. 
 
Im Deutschen Bundestag sprach ich mit Herrn Knuth vom Wasserstraßenneubauamt, Herrn Kammer, MdB und Herrn Alfred Hirsch, Anwohner aus Güsen.
Die Brückenprüfung der Deutschen Bahn ergab, dass sich das Bauwerk in einem ausreichenden Zustand befindet und die Standsicherheit vollumfänglich gewährleistet ist. In den nächsten 20 Jahren sind keine Mängel zu erwarten.
Die Verkehrstauglichkeit beim Einsatz großer Schiffe und das uneingeschränkte Befahren mit Großmotorschiffen bis 2000 Tonnen und Schubverbänden bis 3500 Tonnen und 2,80m Tiefgang muss im Bereich der Eisenbahnbrücke Güsen erneut auf den Prüfstand. Diese Einschätzung ergab sich nach einer Vor-Ort Besichtigung und Gesprächen im Wasserstraßenneubauamt in Magdeburg sowie im Deutschen Bundestag.
Auf unsere Anfrage hin prüft das Bundesverkehrsministerium derzeit, ob auch in diesem Streckenabschnitt der Kanal ausgebaut und verbreitert werden muss. In diesem Zuge ist dann ebenso die Eisenbahnbrücke in Güsen zu erneuern.
 

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